Der perfekte Platz für ihre Displays - ein paar Ideen

Wo stell ich das Ding jetzt hin, so dass das jeder sehen kann?! - eine wunderbare Frage! So wichtig die Inhalte auf ihrem Display sind - wir haben das Thema bereits mehrfach hier auf dem Blog aufgegriffen - so wichtig ist auch die Positionierung des Bildschirmes!

An sich ist auch gar nicht so kompliziert: Man stellt das Teil dahin und dann sehen das die Leute.

Ok! Danke fürs Lesen, bis denn!

Na ja. So einfach nun auch nicht. Ein paar Sachen sollten schon beachtet werden!

Grundvoraussetzungen für den Betrieb sicherstellen!

Das Wichtigste sollte natürlich zu erst geklärt werden: Hat der ausgesuchte Ort die notwendigen Strom- und Netzwerkverbindungen? Darf das Gerät hier überhaupt stehen/angebracht werden? Irgendwelche Sicherheitsbedenken? Denn am Ende kann ein Gerät noch so schick an einem Ort sein; Wenn er dort nicht ordnungsgemäß funktioniert oder sogar ihre Kunden und Mitarbeiter gefährdet, dann sollte schleunigst ein besserer Ort gefunden werden.

Auffällig und unauffällig zugleich - ein Paradoxon

Nachdem das Gerät nun läuft und niemanden in Gefahr bringt, so geht es nun darum dass das Gerät von den Leuten gesehen wird. Und es gibt natürlich je nach Anwendung unzählige Wege das zu tun. Nur welcher davon ist der Richtige? Das ist vollkommen fallabhängig, aber mit der in der Überschrift erwähnten Faustregel kann man an sich ziemlich gut die unpassenden Orte ausschließen um dann im Umkehrschluss die richtigen Orte zu finden.

Sie wollen den Leuten anzeigen wer das Büro gerade belegt? Nun, es sollte dann natürlich einen Ortsbezug zum Büro haben. Aber den Bildschirm dann direkt an die Tür zu pappen? Was ist wenn die Tür grad offen ist um zu lüften bzw. grad Pause gemacht wird oder was auch immer? Dann ist der Display auf den ersten Blick nicht zu finden.

Klassischerweise befinden sich Büroschilder direkt neben der Tür. Da sind sie auffällig genug für den der sucht und unauffällig genug für den, der bereits weiß was im Raum stattfindet. Der Ortsbezug stimmt ebenfalls.

Das wussten Sie wahrscheinlich auch und denken sich jetzt:

Wow, danke dafür, wäre ich niemals selbst draufgekommen!

Jetzt mal im Ernst. So simpel dieses Beispiel ist - es beschreibt perfekt wie man mit jeglicher Art von Display umgehen kann, falls man grad nicht weiter weiß!

Anders ausgedrückt könnte man auch sagen: Wie zwinge ich die Leute dazu meinen Content zu betrachten, ohne dass Sie es merken bzw. davon genervt sind?

Der Public Display des nestor Hotels in Ludwigsburg - sieht versteckt aus, trifft den Punkt aber ganz gut!
Der Public Display des nestor Hotels in Ludwigsburg - sieht versteckt aus, trifft den Punkt aber ganz gut!

Jeder braucht mal ein bisschen Freiraum - auch ein Bildschirm

Eine Regel die sich jeder mal zu Herzen nehmen kann, lässt sich sogar auf Bildschirme anwenden. Und keine Sorge, ihr Bildschirm benötigt keine Therapie sondern einfach Platz.

Was ist damit genau gemeint? Klar benötigt er den Platz an dem Ort um da überhaupt zu stehen oder um angebracht zu werden, das meine ich aber nicht!

Am besten lässt sich das mit dem sogenannten white space aus der Design-Sprache beschreiben. Damit ist nichts anderes als der unbedruckte bzw. leere Raum zwischen Design-Elementen gemeint. Durch diesen lässt sich in der Design-Sprache der Inhalt gliedern und herausstellen und macht es so dem Betrachter einfacher den Inhalt zu verdauen.

Raum-Display im HELIOS ostsee resort damp - der White-Space ist hier übrigens toll getroffen mit der Holzapplikation!
Raum-Display im HELIOS ostsee resort damp - der White-Space ist hier übrigens toll getroffen mit der Holzapplikation!

Mehr zum White-Space-Konzept findet sich unter folgenden Links bei Interesse.

Dieses Konzept lässt sich dann abstrahiert auch auf die Position ihres Bildschirmes applizieren: Steht dieser in einem Meer aus weiteren Gegenständen fällt dieser nicht mehr auf und der Nutzer ist eventuell mit der Reizüberflutung überfordert. Anders herum: Steht der Bildschirm vollkommen alleine und ohne Ortsbezug, so kann dieser ebenfalls übersehen werden.

Das heißt man sollte hier die gesunde Mitte finden und dem Display etwas Raum zur Entfaltung lassen und trotzdem dafür sorgen, dass dieser seinen Bezug zum Ort nicht verliert.

Ein gewisser Sweetspot, welchen man wahrscheinlich am besten durchs ordentliche Planen und Ausprobieren findet.

Der Public Display der Sparkassenschule Bayern in Landshut - das ist doch schon mal ein guter Anfang!
Der Public Display der Sparkassenschule Bayern in Landshut - das ist doch schon mal ein guter Anfang!

Apropos Ausprobieren - im Zweifel darf man den Kram auch mal woanders hinstellen

Etwas salopp ausgedrückt, aber trifft es eigentlich ziemlich gut: Sie sollten keine Angst haben die Position des Screens auch mal zu ändern, wenn Sie an dessen Wirkung zweifeln.

Es kann nämlich schlussendlich auch so laufen, dass sie objektiv den perfekten Ort gefunden haben, aber ihre Anwender einfach anders ticken. Dann hilft nur eins, nämlich das Fernglas auspacken und die Vögel... hust ich meinte die Kunden beobachten und mal analysieren was so die Laufwege sind, wie ihre Kunden nach Informationen suchen, wo die hinschauen, etc.

Damit lässt sich sicher eine gute Lösung finden, mit der Sie und ihre Anwender zufrieden sind.

Und um mir am Ende einmal selber zu widersprechen: Sowas wie einen perfekten Platz gibt es natürlich nicht, wäre aber auch langweilig wenn, oder?

Abschließendes

Ja, damit sind wir auch schon wieder am Ende! Ich hoffe Sie hatten genauso viel Spaß beim Lesen wie ich beim Schreiben!

Bei Fragen sind wir natürlich immer für Sie da und Sie können natürlich auch mir direkt unter fcoenen@netmax.de schreiben!

Vielen Dank fürs Reinschauen!

Bis dahin, man liest sich!