Was ist eigentlich Digital Signage?

Hallo werte Leser!

Diese Woche befassen wir uns mit einem sehr generellen Thema. Quasi dem Alpha zum Omega: "Was ist eigentlich Digital Signage?"

Im Folgenden versuche ich Ihnen - möglichst spannend - einen kleinen Einblick in das Thema zu gewähren. Mal schauen ob das klappt.

Eine Bezeichnung - die hält was sie verspricht

"Digital Signage" ist eine dieser englischen Begriffe, die - wenn man diese übersetzt - genau aussagen was sie bedeuten. In diesem Fall: Digitale Beschilderung.

Und genau darum geht es bei uns und auch anderen Signage-Lösungen. Der Zweck ist es etwas Analoges wie ein Schild - Türschild, Wegweiser, etc. - durch ein digitales Ersatzprodukt zu verbessern.

Ein viewMAX 10-Display im Marriott Hotel Hamburg
Ein viewMAX 10-Display im Marriott Hotel Hamburg

Digital Signage != Digital Signage

Am Ende ist Digital Signage hier interessanterweise ein Oberbegriff für das ganze Thema. Wie schon kurz angeschnitten, lassen sich diese digitalen Schilder - meistens Bildschirme oder Ähnliches - in vielen unterschiedlichen Bereichen einsetzen.

Und ich sage Ihnen: Sie haben hundertprozentig schon mal so ein digitales Schild gesehen! Jeder Bildschirm im Supermarkt auf dem irgendwelche Angebote oder auch vollkommen vom eigentlichen Geschäft getrennter Content angezeigt wird, ist im Grunde ein Digital Sign & auch jeder Bildschirm in einer Hotel-Lobby der Informationen wie Wetter, Meetings, Events, Uhrzeit, etc. anzeigt, ist auch Teil eines Digital Signage-Konzepts.

Aber auch klassische Informationsterminals für Touristen oder in Museen sind de facto Teil einer Digital Signage-Installation.

Immer beliebter werden außerdem Shared Offices, in welchem sich mehrere Parteien das Büro teils auch nur temporär teilen. Das heißt eventuell bezieht wer einen Teil des Büros für mehrere Tage, eine andere Person oder Firma vielleicht für zwei Stunden. Auch da kann durch digitale Raumbeschilderung Klarheit geschaffen werden.

Und das sind nicht mal alle Bereiche. Ich empfehle für weiterführende Informationen auch den äußerst gut geschriebenen Wikipedia-Artikel: https://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Signage

Public Displays in der Sparkassenakademie Landshut
Public Displays in der Sparkassenakademie Landshut

Und warum sollte mich Digital Signage interessieren?

Nun, warum sollten Sie sich Digital Signage interessieren? Sie sind auf jeden Fall schon mal hier und ich glaube kaum dass Sie sich verlaufen haben.

Aber Spaß beiseite. Digital Signage ist für viele Anwendungsbereiche ein absoluter Effizienz- und Komfort-Garant.

Effizient, da hierdurch viel Papierwirtschaft vermieden wird und Sie nicht ständig alles vor Ort regeln müssen, sondern dies entspannt, von ihrem Arbeitsplatz aus, zentral steuern können und komfortabel nicht nur für Sie, sondern auch für ihre Kunden.

Bleiben wir beim Komfort: Sagen wir mal Sie sind... ein Shared Office, warum nicht. Ich stelle nun einen sicherlich häufiger auftretenden Fall vor - inklusive der damit verbundenen Arbeitsschritte:

Fallstudie: Aufgrund eines technischen Defekts kann ein Raum, der gebucht wurde, nicht genutzt werden und der Kunde muss damit in einen anderen Raum

Rahmenbedingungen (welche hundertprozentig nicht so gewählt sind, um ihre Meinung in eine Richtung zu lenken. Niemals!):

  • Sie sind nicht vor Ort. An sich ist niemand wirklich vor Ort. Die Offices können beispielsweise per App gebucht und betreten werden.
  • Es ist ein Ersatzraum frei.

Sie haben keine Digital Signage-Lösung

Was passiert nun? Wie würden Sie das handhaben, wenn Sie dem Kunden mitteilen müssen, das er in einen anderen Raum muss? Wie schildern Sie die Räume aus? Wie lenken Sie den Kunden?

  • Rufen Sie ihn an? Was passiert wenn Sie ihn nicht erreichen?
  • Fahren Sie hin? Ist das überhaupt möglich?
  • Zeigen Sie per analogem Schild dann die Änderung an? Papier? Eingeschweißt (igitt)? Also einmal dann ein Zettel für den defekten Raum auf dem steht, dass er nicht genutzt werden kann, ein Zettel für den neuen Raum und ein Zettel vielleicht an der Eingangstür? Am besten noch mit Klebeband oder sowas Unästhetischem.

Klingt mindestens nach viel zu viel Arbeit für so etwas Alltägliches.

Sie haben eine Digital Signage-Lösung

Wie bekommt der Kunde nun die Info?

  1. Sie öffnen die Applikation bzw. bei einer Cloudlösung diese im Webbrowser.
  2. Sie tragen die Raumänderung im Terminkalender ein
  3. Die Bildschirme an den richtigen Punkte (an den beiden Räumen und in der Lobby) bekommen automatisch alle nötigen Informationen und schildern das aus
  4. Und wenn das alles so richtig komfortabel ist, bekommt der Kunde eine Pushbenachrichtigung auf sein Mobilgerät, welche Ihm automatisch die Änderung mitteilt.

Fazit

Sie sehen, so unfair die Rahmenbedingungen hier auch gesetzt sind und wie überspitzt das Ganze dargestellt wurde: Übertreibung veranschaulicht. Und das hier war nur ein Anwendungsfall!

Mit einem gut aufgestellten Digital Signage-Konzept kann man viele Bereiche für sie als Dienstleister und auch für ihre Kunden maßgeblich verbessern und ganz wichtig: Vereinfachen.

Damit ist schlussendlich jedem geholfen, wenn es am Ende für alle Beteiligten komfortabel und ansprechend gelöst ist.

Ein Public Display im nestor Hotel Ludwigsburg
Ein Public Display im nestor Hotel Ludwigsburg

Ein paar abschließende Worte

Dann einmal vielen Dank fürs Lesen!

Ich hoffe Sie konnten irgendwas hieraus mitnehmen - und wenn es nur ein mitleidiges Schmunzeln war.

Wenn Sie Fragen und Anmerkungen haben, können Sie sich gerne bei mir unter fcoenen@netmax.de melden oder einfach weiter auf der Seite stöbern!

Bis dahin, man liest sich!